12. Rastatter Fachtag

Sichere Lebensräume für Kinder und Jugendliche

 

Schutzkonzepte in der Schule und Kinder- und Jugendarbeit 

 

 

 

Am 05.12.2019, 9-17 Uhr im Landratsamt Rastatt

 

 

 

Kinder und Jugendliche haben das Recht auf Schutz ihrer Würde, ihrer Persönlichkeitsrechte und ihrer Intimsphäre. Sie haben das Recht gefördert und beteiligt zu werden.

 

Sexuelle Gewalt verletzt in hohem Maße genau diese Rechte. Die traumatische Erfahrung sexueller Gewalt kann das Aufwachsen erheblich belasten und sich ein ganzes Leben lang stark belastend auf die seelische und körperliche Gesundheit, auf den beruflichen Erfolg und auf das Leben in Partnerschaften und Beziehungen auswirken.

 

 

 

Die Täter*innen gehen dabei oft sehr heimtückisch und strategisch vor. Sie suchen sich Situationen aus, die in-transparent sind. Sie zeigen nach außen ihr „nettes“ Gesicht und fördern gleichzeitig undurchsichtige Strukturen, lügen, betrügen und manipulieren.

 

 

 

Wie können wir nun Räume schaffen ohne sexuelle Gewalt? In den vergangenen Jahren hat sich aus den Erfahrungsberichten Betroffener und aus wissenschaftlichen Forschungsergebnissen herauskristallisiert, dass wir ebenso planvoll vorgehen müssen.

 

Jede Einrichtung mit Kindern und Jugendlichen braucht ein Schutzkonzept.

 

 

 

Viele haben sich inzwischen auf den Weg gemacht, Gefährdungen in der Einrichtung analysiert und Konzepte erstellt.

 

Wie können wir diese Konzepte so gestalten, dass sie auch gelebt werden? 

 

Und vor allem wie werden Kinder und Jugendliche an dem Prozess beteiligt?

 

Die Kinder und Jugendlichen selbst können uns nämlich am besten sagen, wo und unter welchen Bedingungen sie sich wohl und sicher fühlen!

 

 

 

Wie können wir es erreichen, dass Kinder ihre Rechte auf körperliche Selbstbestimmung und Unversehrtheit kennen?

 

Wie schaffen wir es, Kindern und Jugendliche eine Stimme  zu geben, damit sie sich an der Ausgestaltung ihrer Lebensräume beteiligen können und sich wirkungsvoll über Missstände beschweren können.

 

Wie schaffen wir es Wahlmöglichkeiten und Auswege aus gefährlichen Situationen herzustellen?

 

 

 

Mit diesen Fragen möchten wir uns am diesjährigen Fachtag beschäftigen und haben dazu namhafte Expert*innen aus der Forschung und aus der Praxis eingeladen.

 

 

 

Chris Ott von der Badischen Sportjugend Freiburg wird uns die "Elemente des Institutionellen Kinderschutzes" anhand von Praxisbeispielen aus der Badischen Sportjugend darstellen.

 

 

 

Frau Prof.Dr. Mechthild Wolff von der Hochschule Landshut und dort Leiterin der Forschungsgruppe „Kinderschutz in Institutionen“ wird uns  in einem Impulsvortrag 

 

Schutzkonzepte als machtsensible und partizipative Lernprozesse“ vorstellen

 

und am Nachmittag einen Workshop zum Thema

 

„Gefährdungsanalysen als Start für ein Schutzkonzept –

 

Beispiele und Methoden für die Praxis" gestalten.

 

 

 

Weitere Workshops:

 

-          Vorstellung des Kinderschutzkonzeptes der Kitas der Stadt Rastatt und das Präventionsprojekte  „Starke Kinder Kiste“ für die Kita,

 

-          “Irmi und das Nein“ ,

 

-          das Projekt für Jugendliche „Herzklopfen Beziehungen ohne Gewalt“

 

 

 

Wir freuen uns darauf Sie am 12. Rastatter Fachtag 2019 begrüßen zu dürfen und mit Ihnen gemeinsam dazu beizutragen, eine Kultur der Achtsamkeit zu entwickeln.

 

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