"Wir sind Mädchen der Einen Welt"

Interkulturelle Mädchengruppe spielt Wedekinds „Frühlings Erwachen“

Seit Oktober 2016 befassen sich zehn Mädchen mit und ohne Fluchthintergrund zwischen zwölf und 16 Jahren mit der Theaterarbeit. Während in den ersten Monaten das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund stand, hat sich die Gruppe in den letzten Monaten mit der Inszenierung von Frank Wedekinds Frühlings Erwachen beschäftigt.

 

Das Stück handelt von jungen Menschen zwischen Kindheit und Erwachsensein, die sich als Heranwachsende persönlich und gesellschaftlich orientieren und positionieren müssen. Wenngleich das Stück im 19. Jahrhundert spielt, so können ohne weiteres Parallelen zur heutigen Zeit und den heutigen Problemen von Jugendlichen gezogen werden, denn es geht um die Entdeckung des eigenen Körpers sowie der eigenen Sexualität, um Leistungsdruck in der Schule und um gesellschaftliche Normen, Werte und Sitten.

 

Mit diesen Herausforderungen werden junge Menschen aller Kulturen und Religionen im Laufe ihres Lebens konfrontiert. Wir haben uns anhand des Theaterstücks von Wedekind auf die Suche gemacht, was das Stück für die teilnehmenden Mädchen bedeutet: Welche Probleme sind vertraut? Was könnten Lösungen dafür sein? Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den Teilnehmerinnen und welche Unterschiede zeigen sich?

 

Lust auf Theater - "Das WIR gestalten!"

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Johannes-wilhelm Rörig, unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs