Damit Kinder und Jugendliche Gefahren im Internet erkennen können, brauchen sie Selbstbewusstsein und ein Gefühl von Selbstwirksamkeit. Nur wenn sie ihren eigenen Wahrnehmungen vertrauen, ihre Gefühle ernst nehmen und ihre Rechte kennen, können sie Grenzüberschreitungen wahrnehmen.
Dafür sind sie auf die Begleitung von Erwachsenen angewiesen. Medienkompetenz entsteht nicht von allein. Kinder brauchen Orientierung, Unterstützung und verlässliche Ansprechpersonen im digitalen Raum.
Im nächsten Schritt geht es darum, Kinder und Jugendliche mit möglichen Risiken vertraut zu machen und ihnen konkrete Schutzstrategien zu vermitteln.
Ein zentraler Bestandteil ist schließlich das Handeln: das Gelernte im Alltag anzuwenden, Grenzen zu setzen und sich Hilfe zu holen, wenn es nötig ist.